Menschenbild und Selbstverständnis in gewissen Psychiatrie-Bereichen

Das (http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/natalie-k-liess-die-psychiater-nichts-merken/story/21852227 ) zeigt mal wieder so richtig deutlich die Unterschiede in Menschenbild und Selbstverständinis in Psychiatrie (Ausbildungs-Unterschiede zwischen Psychiatrischer und richtiger Psychotherapie-Ausbildung siehe hier: –> http://www.therapiedschungel.ch/content/kontext_gesetzeundregelungen_ausuebung_anerkennung_Praxisbewilligung.htm#unterscheidungen ) und Psychotherapie die ihren Namen verdient…
Da brabbelt der der stellvertretende Leiter des Psychiatrisch-Psychologischen Dienstes (PPD) – angesichts der schwierigen Situation in welcher diese Frau war – doch ernsthaft von «Der Psychiater stützt sich zur Einschätzung der Situation nicht nur auf die Konsultation, sondern auf alle verfügbaren Informationen, so etwa auf Beobachtungen von Betreuern oder Mitgefangenen.»
Liebe PPD-Freaks: In dieser Situation braucht es nicht nur Ihre „gescheite Einschätzung“ der Situation (die offensichtlich schlicht FALSCH war), sondern Gespräche und Begleitung im Sinne der Herkunft des Therapeutos-Begriffs: –> http://www.therapiedschungel.ch/content/themenseiten_Begriffsklaerungen_therapeutos_Begriff.htm
Ihre „diagnostischen 5-Minuten-Gespräche“ bringen da höchstens dem inneren Narziss des Psychiaters etwas… Der Patientin – wie man sieht – schlicht nichts !

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